Mittwoch, 23. September 2020

Industriekaufleute fahren nach Krakau

20 04 14 Krakau miniIm Rahmen eines eTwinning Projektes: Ich zeige dir mein Land- Hagen und Krakau fand vom 17. bis zum 21. Februar 2020 eine wunderschöne Klassenfahrt der Blockklasse der Industriekaufleute (IB18A) nach Krakau (Polen) statt.

Die Klassenfahrt stand im Zeichen von erworbenen Kompetenzen, die über das Fachliche hinausgehen und in der Berufswelt willkommen sind. Wie funktionierte die Projektarbeit? Eigentlich ganz einfach. Wir hatten ein klares Ziel vor Augen: die Schülerinnen und Schüler in Kontakt mit einem anderen Land zu bringen, sprachlich und kulturell voneinander zu lernen und im Klassenverband eine Reise zu organisieren. Unser Ausgangspunkt war genau das Ziel, welches die Projektgruppen unter der Leitung, Steuerung und Organisation der notwendigen Arbeiten mit Hilfe der Lehrer erarbeiteten (Organisation und Entwicklung der Klassenfahrt). Die eingesetzten Gruppen tauschten sich im Unterricht regelmäßig aus. Kurz vor der Fahrt stellten die Gruppen ihre Ergebnisse final mittels aufwändig gestalteter Präsentationen im Plenum vor. Ein weiterer und zugleich  wichtiger Aspekt der Vorbereitung der Reise nach Polen war die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, die die Kosten der Klassenfahrt alleine nicht aufbringen konnten. Durch den Verkauf von Kuchen und Waffeln in den Pausen, konnten diese Mittel aufgebracht werden, so dass alle Schülerinnen und Schüler an der Klassenfahrt teilnehmen konnten.

Am 17.02.2020 flogen wir aus Düsseldorf direkt nach Krakau. Das stürmische Wetter brachte uns schnell ans Ziel. Ab ca.  15:00 Uhr machten wir einen Rundgang durch die Stadt, um die Wege zu erkunden und erste Eindrücke zu sammeln. Am Abend besuchten wir einen Jazz-Club (Musik für die „richtigen“ Kenner).

Unser Lieblingsort: Pierogarnia, wo wir oft gemeinsam gegessen haben. Was? Natürlich Pierogi (die Pirogen)!!! Ohne die traditionelle polnische Küche wäre unsere Fahrt überhaupt nicht vollständig gewesen

Weitere Tage brachten noch mehr wunderschöne Ereignisse: Ein Gang und die Besichtigung der Wawel-Burg, der Besuch des Jüdischen Viertels Kazimierz, der Tuchhallen, der Marien-Kirche und am Ende des zweiten Tages wieder leckeres Essen in einer Pierogarnia, wo wir schon die erste gemeinsame Reflexion der Fahrt durchführten, um gemeinsam den jeweils folgenden Tag zu besprechen.

Am dritten Tag ging es mit einem breitgefächerten Programm weiter. Zuerst besuchten wir ein historisches Museum in den Tuchhallen, wo wir noch Genaueres über die Geschichte der Stadt Krakau erfuhren. Danach machten wir uns zu Schindlers Fabrik auf, wo wir eine Führung zum Thema der jüdischen Kultur und Geschichte der Stadt Krakau bekamen. Nach dem Museumsbesuch zeigte uns unsere sehr nette und kompetente Reiseführerin übriggebliebene Mauerreste vom Krakauer Ghetto. Nach dem leckeren Essen war der Tag für uns immer noch nicht zu Ende. Wir besuchten eine Laser-Halle, wo alle sehr viel Spaß am Spielen hatten, aber auch in Gruppen lernten, aufeinander Rücksicht zu nehmen, um ihre taktischen Ziele zu erreichen.

Am vierten Tag begegneten wir dem dunkelsten Kapitel der deutsch-polnischen Geschichte: Wir besuchten die Gedenkstätte Auschwitz. Die Schülerinnen und Schüler wurden für die Vermächtnis- und Erinnerungskultur sensibilisiert und sie nahmen das Museum bewusst als Ort des Lernens und Erinnerns wahr.

Eine von vielen Tafeln im Museum. Wir hielten die Worte von George de Santayana als Botschaft des Auschwitz-Birkenau Museumsbesuchs für sehr wichtig („Diejenigen, die sich nicht der Vergangenheit erinnern, sind verurteilt, sie erneut zu durchleben“).

Beim gemeinsamen Treffen am Abend reflektierten wir nicht nur über den Tag in Auschwitz, sondern auch über die gesamte Reise. Wir freuten  uns über die überwiegend positiven Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler. Etwaige Kritikpunkte sollen wichtige Bausteine für die nachfolgenden Klassenfahrten sein, welche umgesetzt werden. 

Am fünften Tag kamen wir gesund und reich an vielen neuen Erfahrungen zurück nach Deutschland.

 

Erinnerungen unserer Schülerinnen und Schüler:

„Nach vier aufregenden Tagen geht es am Freitag wieder nach Hause. Hinter uns liegen lehrreiche Stunden und Minuten voller Spaß.

Wir waren auf den Spuren der Geschichte von Kraków und haben dabei eine beeindruckende Stadt kennengelernt.

Einige von uns mussten lernen, dass man Frauen beim Lasertag-spielen auf gar keinen Fall unterschätzen sollte.

Und wir haben die Auswirkungen der Kriegszeit mit eigenen Augen gesehen. Daraus habe ich für meinen Teil gelernt, dass wir die Vergangenheit nicht ungeschehen machen können, doch alles dafür geben können, sie nicht zu wiederholen!


Und am Ende unserer Reise sah ich: „Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen und dann, würde was uns groß und wichtig erscheint plötzlich nichtig und klein“(Lyrics: Über den Wolken - Reinhard Mey).“

Celina

„Am 17.02.2020 ging es für uns nach Kraków. Für uns war es eine sehr schöne und interessante Reise mit unserer Klasse! Kraków haben wir von einer sehr schönen Seite mit vielen Restaurants und Bars kennen gelernt, sowie mit interessanten Sehenswürdigkeiten. Kraków erinnert sehr an die vielen Juden, die damals in Auschwitz-Birkenau ihr Leben lassen mussten. Somit sind wir auch bei unserem Highlight der Reise, AUSCHWITZ! Die Gedenkstätte zeigt, dass diese Geschichte weiter erzählt werden muss, so dass so ein Leid nie wieder passieren wird!
Vielen Dank an unsere Klasse und Lehrer für die schöne Reise.“

Marvin K., Marvin H., Annabelle, Christof, Tim & Marie

                                                         

„Viele aufregende und interessante Stunden liegen hinter uns. Am 17.02.2020 sind wir von Düsseldorf aus nach Kraków gestartet. Jeden Tag haben wir neue und schöne Seiten der Stadt erleben können. Neben den vielen eindrucksvollen Kirchen und Gebäuden, haben wir natürlich auch die gut bürgerliche polnische Küche genossen. Das Viertel Kazimierz hat mich auf Grund seiner Geschichte fasziniert. Heute ist es ein multikulturelles Viertel mit vielen kleinen Cafes  und Restaurants, aber dennoch erinnert das Mahnmal an die Juden, die damals ihr Leben in Auschwitz lassen mussten.

Eines meiner persönlichen Highlights war der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz und Birkenau. Die  uns immer wieder daran erinnern sollte, was in der Vergangenheit passiert ist. Denn heute ist dieses Thema aktueller denn je. „Ihr tragt keine Schuld für das was passiert ist, aber ihr macht euch schuldig, wenn es euch nicht interessiert.“- Esther Bejarano(Auschwitz-Überlebende)“

Franziska

 

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