Samstag, 25. Mai 2019

Klassenfahrt der I17B nach Hamburg

19 02 20 Hamburg klein

Im Rahmen der Kaufmannsschule 1 Hagen wurde es uns ermöglicht, eine Klassenfahrt nach Hamburg zu unternehmen.  Die Organisation dieser Klassenfahrt wurde auf uns Schüler der I17B/Pm verteilt. Im Folgenden werden wir über unsere erlebten Eindrücke berichten:

Mittwoch 20.02.2019:

Am Mittwochmorgen den 20. Februar startete unsere dreieinhalbtägige Klassenfahrt mit unserem Klassenlehrer Herrn Pamp und Herrn Eroglu mit der Bahn von Hagen nach Hamburg. Ohne Verspätung erreichten wir gegen 12 Uhr den Hamburger Hauptbahnhof und sind von dort aus zu Fuß zu unserer Unterkunft (das A&O-Hostel in unmittelbarer Bahnhofsnähe) gelaufen. Das A&O Hamburg Hauptbahnhof liegt zentral in der Nähe des Namensgebers und eignet sich hervorragend für eine Anreise mit der Bahn. Das alte Lagerhaus ist so umfassend saniert und ausgebaut worden, dass man ihm seine ursprüngliche Bestimmung, Waren aus aller Welt zu beherbergen, nicht mehr ansieht. Die Speicherstadt und die Hamburger City können zu Fuß erlaufen werden. Im Hamburger Hauptbahnhof befinden sich auch Stationen von U- und S-Bahn, durch die der Rest der Stadt problemlos erreicht werden kann.

Nachdem wir das Hostel erreicht hatten, haben wir unser Gepäck dort untergebracht. Die Zimmer wurden im Vorhinein schon aufgeteilt. Generell hat sich die Klassenfahrt sehr angenehm gestaltet, da von uns Schülern in Zusammenarbeit mit Herrn Pamp Sachen wie die An-/Abreise, die Zimmeraufteilung und das Tagesprogramm schon im Vorfeld organisiert wurde. Ohne Zeit zu verlieren ging es direkt los in Richtung der berühmten Hamburger Landungsbrücken im Hafen. Hier sammelten wir erste Eindrücke über die Größe und Wichtigkeit des Hamburger Hafens. Als erstes Highlight besichtigten wir den alten Elbtunnel, welcher für seine eindrucksvollen Gemäuer bekannt ist. Der unterirdische Tunnel verbindet die St. Pauli-Landungsbrücken mit Steinwerder, ein Teil des Hafens aus dem wir einen beeindruckenden Ausblick auf den Hamburger Hafen sowie Teile der Innenstadt hatten. Bewundernswert hierbei ist dessen über 100 Jahre alte Geschichte. Ein Tunnel in 24 Metern Tiefe unter der mehr als 400 Meter breiten Elbe mit Fertigstellung im Jahr 1911 ist definitiv ein historischer Einblick, der niemandem vorenthalten werden sollte. Im Folgenden traten wir die obligatorische, einstündige Hafenrundfahrt an. Hierbei erlebt man Hamburg aus einer völlig neuen Perspektive. Neben der unschlagbaren Sicht auf Hamburg durchfährt man ebenfalls die alte Speicherstadt, welche seit 1991 zum Weltkulturerbe gehört. Des Weiteren konnten wir die Containerriesen im zweitgrößten Containerhafen Europas und große Museumsschiffe bzw. Denkmalschiffe wie die „Rickmer Rickmers“ ganz nah erleben. Nach dieser geballten Ladung Kultur liefen wir zurück zum Hostel und bezogen unsere Zimmer. Der Abend wurde dann wahlweise im Hostel oder in der Innenstadt verbracht. Als Geheimtipp kann hier das Rathaus am Jungfernstieg bei Nacht empfohlen werden.

19 02 20 Hamburg 1

 

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Donnerstag 21.02.2019:

Für den Donnerstag stand die Werksbesichtigung bei Airbus in Hamburg-Finkenwerder auf dem Tagesplan.

Mit der Hafenfähre ging es von den Landungsbrücken aus etwa eine halbe Stunde nach Finkenwerder.

Dort angekommen erwartete uns ein unglaublich weitläufiges Werksgelände und ein Guide, welcher uns selbiges in den nächsten Stunden zeigen würde.

Die Gesamtfläche beläuft sich an diesem Standort auf weit über 300 Hektar, quasi eine eigene Kleinstadt mit eigener Feuerwehr, Ärztehaus, drei Buslinien für rund 16.000 Mitarbeiter, ein Hafenanleger für das Transportschiff von Airbus und nicht zu vergessen der eigene Flughafen mit 3.300 Meter langer Start- und Landebahn.

Den Anfang machte ein Imagefilm in einem Besucherraum, der uns auf die bevorstehende Führung einstimmen sollte.

Da jedes Flugzeugmuster seine eigenen Produktionshallen hat, ging es für uns nach dem Imagefilm in aufsteigender Reihenfolge vom kleinsten Airbus A320, über A330 und A350 hin zum A380, dem größten und schwersten Passagierflugzeug der Welt. Die Wege zwischen den einzelnen Hallen legten wir im bereitgestellten Bus zurück.

Für uns als angehende Industriekaufleute waren insbesondere die logistischen Zusammenhänge sehr interessant. Schließlich findet in Hamburg lediglich die Montage der Flugzeuge statt. Alle Rumpf-/Tragflächenteile, Triebwerke, Fahrwerke und die gesamte Innenausstattung werden aus den anderen Werken hier zusammengebracht und miteinander verbunden.

Aus diesem Grund konnte man zu Beginn der Tour eines der fünf Transportflugzeuge von Airbus beim Start beobachten, die wegen ihrer markanten Form liebevoll „Beluga“ genannt werden und die einzelnen Teile zwischen den europäischen Standorten transportieren.

Aber auch der Einblick in die komplexe Technik, die in einem Passagierflugzeug auf kleinstem Raum untergebracht ist, war sehr beeindruckend.

Ein Highlight am Ende der Tour machte noch einmal deutlich, wie aufwendig die Produktion solcher Flugzeuge sein muss.

Es ging für uns nämlich in die Endfertigung des A380, der aufgrund der schrumpfenden Nachfrage leider nur noch bis 2021 gebaut wird.

In der Endfertigung standen zwei dieser Giganten fertig lackiert nebeneinander (Emirates und All Nippon Airways) und ließen sich in ihrer faszinierenden Größe von uns bestaunen.

Von oben herab konnten wir auf diesen Riesen schauen, dessen Tragflächen alleine schon 850m² groß sind. Zum Vergleich: Schon ein einziges Triebwerk vom A380 (Einzelpreis: 22 Millionen Euro!) ist im Durchmesser so breit wie der gesamte Rumpf des  A320.

Nach fast 3 Stunden war unser Rundgang beendet und wir um viele neue Eindrücke reicher.

 

 19 02 20 Hamburg 1

 

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Freitag 22.02.2019:

Unser letzter Tag in Hamburg hatte programmtechnisch einiges zu bieten. Beim gemeinsamen Frühstück wurde Ort und Zeit für die festgelegte Stadtrundfahrt mit standesgemäß rotem Doppeldecker geplant. Wenig später startete diese für uns auch am Hamburger Hauptbahnhof. Als erstes fuhr unser Bus, welcher zusätzlich einen Tourbegleiter mit witzigen und interessanten Anekdoten zur Stadt hatte, in den Stadtteil Rotherbaum. Als Besonderheit waren hier die riesigen Villen der Prominenten mit Blick auf die Alster zu bestaunen. Im nächsten Stadtteil war ein riesiges Messegelände und der City-Park „Planten un Blomen“, welcher unter anderem der größte japanische Garten Europas ist, zu sehen. Ebenfalls zu sehen ist der Jungfernstieg und das Rathaus in der Altstadt sowie die Hauptkirche St. Michaelis in der Neustadt. Als Highlight der Rundfahrt fuhren wir als nächstes durch den bekannten Hamburger Stadtteil St. Pauli. Die Reeperbahn ist ursprünglich als zentrale Straße des berühmten Rotlichtviertels bekannt geworden. Diese ist mittlerweile durch zahlreiche Bars, Kneipen und Diskotheken auch ein Tourismusmagnet geworden. Der renommierte Hamburger Fischmarkt ist ebenfalls in St. Pauli vorzufinden und ist eine der beliebtesten und ältesten Attraktionen der Elbmetropole. Komplettiert wird die Rundfahrt über die Landungsbrücken und die Speicherstadt zurück zum Hauptbahnhof.

Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung. Wir Schüler verbrachten diesen wahlweise in der Innenstadt zum Shoppen oder in der Speicherstadt im Hamburger Dungeon. Der Hamburger Dungeon ist eine Ausstellung, die die Hamburger Stadtgeschichte mit Schauspielern nachbildet und die Besucher miteinbindet. Die Spannung wird mit düsterer Stimmung und einigen Schrecken sehr hoch gehalten. Somit erhält man in relativ kurzer Zeit einen gewaltigen Überblick über die Geschichte der Stadt Hamburg. Wer bereits im Vorhinein genug von Kultur und Geschichte hatte, konnte bei bestem Wetter wunderbar durch die Innenstadt und den Jungfernstieg bummeln.

Am Abend sind wir zum Abschluss alle zusammen im ältesten Speise- und Stimmungslokal auf der Reeperbahn, dem „Hamborger Veermaster“, essen gegangen. Die maritime Einrichtung und Stimmung des Lokals lässt einen vergessen wo man is(s)t und erinnert viel mehr an einen alten Hafen. Im Anschluss ließ die Klasse den Abend auf der Reeperbahn mehr oder weniger ruhig ausklingen.

 

19 02 20 Hamburg 1

 

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19 01 21 Hamburg2 1

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Samstag 23.02.2019:

Am Tag der Rückreise wurde noch einmal zusammen gefrühstückt und über das Erlebte der letzten Tage gesprochen. Der Zug Richtung Hagen ging gegen 12 Uhr. Im Vorhinein mussten die Koffer gepackt und die Zimmer geleert werden. Einige von uns überbrückten die Zeit bis zur Abreise, um einen letzten Abstecher in die Hamburger Innenstadt zu machen, um eventuell ein Souvenir für zuhause mitzunehmen. Mehr oder weniger nach Plan erreichten wir gegen 16 Uhr den Hagener Hauptbahnhof und nach einer kurzerVerabschiedung von Herrn Pamp waren wir ins Wochenende entlassen.

Fazit:

Mit dem Reiseziel Hamburg kann man nichts falsch machen – es ist für alle Altersgruppen und Fachbereiche geeignet. Das "Tor zur Welt", wie die Hafenstadt an der Elbe auch oft genannt wird, bietet Stadtleben pur, mit tollen Shopping-, Kultur-, aber auch Naturerlebnissen (Hamburg gehört zu den grünsten Großstädten der Welt!!). Insbesondere Schulklassen bietet die Vielfalt Hamburgs eine spannende Entdeckungsreise. Von der Innenstadt über den Hafen bis nach St. Pauli ist für Jedermann etwas dabei. Auch inklusive Verpflegung und komplettem Programm passt Hamburg in jedes (Schulfahrten)budget.

Abschließend möchten wir uns bei der Schule und ganz besonders bei Herrn Pamp dafür bedanken, dass wir im Rahmen einer keinesfalls selbstverständlichen Klassenfahrt die Möglichkeit erhalten haben, eine so tolle Stadt wie Hamburg erleben zu dürfen. Ebenfalls wichtig zu betonen ist, wie viele Freiheiten wir bei der Planung und auf der Klassenfahrt selber bekommen haben. Dennoch waren Herr Pamp und Herr Eroglu jederzeit mit Rat und Tat zu Stelle. 

(Sören Hermann und Sebastian Warkotsch, I17B)

 

Termine

Pädagogischer Halbtag
Mo, 03.06.19 von 00:00
Ausbildungsmesse Hagen
Do, 06.06.19 von 00:00
Pfingstferien
Mo, 10.06.19 von 00:00

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