Samstag, 24. Juni 2017

Sterbehilfe – pro oder contra? - Projekt der S12A

14_09_09_Sterbehilfe_S12A2Die S12A hat im Rahmen des Religionsunterrichts unter Anleitung von Herrn Schüler und Herrn Solfrian an der Kaufmannsschule I eine Umfrage zum Thema „Sterbehilfe“ durchgeführt, da das Thema in den Medien aktuell kontrovers diskutiert wird.

Der Zeitraum der Planung, Durchführung und Auswertung erstreckte sich vom 13.03. bis zum 22.05.2014. Der Fokus unserer Umfrage lag auf realitätsbezogenen Beispielen für die unterschiedlichen Arten von Sterbehilfe, bei denen die befragten Personen sich in entsprechende Situationen hineinversetzen mussten. Unter aktiver Sterbehilfe versteht man die direkte und beabsichtigte Tötung auf ausdrücklichen Wunsch. Passive Sterbehilfe bezeichnet den Verzicht auf künstliche Lebensverlängerung. Von indirekter Sterbehilfe spricht man, wenn Medikamente verabreicht werden, die neben der beabsichtigten Schmerzlinderung unbeabsichtigt auch den früheren Tod bewirken können. Unterstützt man einen Menschen bei der Durchführung seiner Selbsttötung (etwa durch Beschaffung eines tödlichen Medikaments), so bezeichnet man dies als Beihilfe zum Suizid. Befragt wurden Klassen der Bildungsgänge „Medizinische Fachangestellte“, „Zahnmedizinische Fachangestellte“, „Handelsschule (2-jährig)“, „Fachlageristen“, „Fachkräfte für Lagerlogistik“, „Verwaltung“ und „Steuern“. Die Ergebnisse der Umfrage möchten wir im Folgenden präsentieren.

69% der Befragten sprachen sich für die Anwendung indirekter und passiver Sterbehilfe aus. Die Meinungen zu aktiver Sterbehilfe gingen dagegen deutlich auseinander. Während 46% aktive Sterbehilfe befürworteten, sprachen sich 54% der Befragten dagegen aus. Ähnlich fielen die Urteile bezüglich Beihilfe zum Suizid aus. 41% gaben an, Beihilfe zum Suizid gutzuheißen, während 59% dies ablehnten.

Erstaunlicherweise konnte nur eine Minderheit von 40% sich vorstellen, Sterbehilfe bei den eigenen Angehörigen anwenden zu lassen. Eine Anwendung von Sterbehilfe bei sich selbst dagegen wurde von einer Mehrheit von 63% als gangbare Möglichkeit bewertet.

Die Frage, ob die eigene Religion Einfluss auf die persönliche Einstellung zu Sterbehilfe hat, wurde von 74% der Befragten mit Nein beantwortet. Eine gezielte Auswertung der Umfrage nach Religionszugehörigkeit konnte dies partiell bestätigen. Unter den befragten Christen zeigte sich eine positive Korrelation zwischen Religionszugehörigkeit und Befürwortung von Sterbehilfe nur in Bezug auf indirekte Sterbehilfe (71%) und passive Sterbehilfe (64%). Des Weiteren zeigen die Umfrageergebnisse eine Korrelation zwischen Zugehörigkeit zum Islam und Ablehnung von aktiver Sterbehilfe (78%) sowie Ablehnung von Beihilfe zum Suizid (67%). Hierbei ist jedoch zu beachten, dass aus einer Korrelation von zwei Variablen nicht zwingend auf einen Kausalzusammenhang geschlossen werden kann.

S12A

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